Ein Vergleich mit der Fotografie mag verdeutlichen, warum wir diese Zeit als eine beschleunigte empfinden, was wir „tun“ können, welche geduldige Lehre in der neuen Zeit wartet, entdeckt zu werden, und was bereits kollektiv geschieht und in einem Jahr zu einer wahrhaft göttlichen Zeit führen wird.

Zeit ist eine Größe, die in der Fotografie als angehaltene sichtbar werden kann. Der Moment ist häufig die Einheit, nach der Fotografien angefertigt werden. „Festhalten“ ist hierbei das Stichwort. Einmalige Ereignisse oder auch nur besondere Situationen, sie sind das Ziel des Suchenden, der in der Welt der Erscheinungen Ausschau hält nach Zusammenhängen, nach „bedeutsamen“ Momenten und Szenen, nach Motiven, die das Licht und die Materialität der Welt in besonderer Weise einfangen. Zeit ist also auf vielfältige Weise dem Medium Fotografie eingeschrieben.

Beschleunigung, um ein weiteres Stichwort unserer Zeit zu nennen, bezieht sich in der Fotografie zum Beispiel auf den Wechsel vom analogen zum digitalen Bild. Denn dies erscheint leichter zu transportieren über unsichtbare Kanäle, erscheint leichter zu zirkulieren über das Internet – und gewinnt somit eine Verbreitung, die es zuvor in der Weise nicht hatte. Gleichzeitig verliert sich etwas in dem Universum der bildlichen Darstellung: denn die Reproduktion so zahlreicher Bilder erschwert die Auswahl. Wer schaut sich Bilder und Fotografien länger an, wo doch das nächste bereits wartet. Dies mag etwas pessimistisch klingen, doch ein Aspekt der Beschleunigung ist ihr Wirken auf die Wahrnehmung. Dies gilt sozusagen für beide Seiten.

Der Fotograf, der analog arbeitet, wird sich anderer Methoden bedienen und vielleicht sogar Sichtweisen auf die Welt einnehmen als der digital arbeitende. Denn das Material entscheidet mit über die Dinge, die ich als Fotografierender für reproduktionswürdig halte. Materialität erscheint im analogen Universum der Zusammenhang zwischen der physikalischen Beschaffenheit der Oberflächen (Materialität) und dem Eindruck des Bildes, das diese physische Beschaffenheit analog zur Darstellung bringen kann. Dies gelingt nur bedingt unter digitalen Bedingungen – denn die Anordnung des Chips als ein Gitterraster erscheint oft als wahrnehmbares „glattes“ Wirken der Bilder. Ihnen fehlt ein wenig das Chaotische des analogen Kristalls. Diese „natürliche“ Verteilung der lichtempfindlichen Kristalle bewirkt neben der physischen Wirkung auch die Sicht auf die Welt als ein Universum aus der Bewegung heraus begriffen. Fast spürt man im „Rauschen“ des analogen Bildes auch die Bewegung der Materie selbst, die sich über den wahrnehmbaren Eindruck des Chaotischen in Verbindung mit dem ordnenden Prinzip des zwar willkürlich angeordneten Kristallmusters und dennoch fest zusammengeschlossenen Lichtgitters ergibt.

Auf der philosophischen Ebene, die eine der Wahrnehmung des Unterschiedes analoger Bilder zu digitalen Reproduktionstechniken einschließt, ließe sich behaupten, dass die Äquivalenz zwischen einer chaotischen und dennoch geordneten Struktur und unserem Leben sich als Kontinuum herausstellt, das durch das Licht in eine neue Ordnung gebracht wird.

Der Zusammenhang zwischen analogem Kristall und dem Licht, dem diese Kristalle ausgesetzt werden, um ihre Form zu verändern, entsteht, auf die menschliche Ebene übertragen, als ein Sinnbild der neuen Zeit. Diese neue Zeit, die durch das Licht in uns und um uns herum gekennzeichnet ist und durch die die Kristalle in uns zum leuchten gebracht werden, verwandelt Schatten in Licht. Bewegung ist Voraussetzung dieser Veränderung, die in dem Chaos, und das heißt, der Grundschwingung, enthalten ist. Diese Grundschwingung stellt ein Potenzial dar, das sowohl in Richtung Schatten wie in Richtung Licht ausschlagen kann – und somit abhängig vom Faktor Zeit ist.

Dieser Faktor Zeit stellt insofern eine Richtung bereit, als er auf die Ausrichtung unseres inneren Kristalls reagiert – in die eine Richtung, die Richtung der Dunkelheit, verlangsamt sich die Durchdringung mit Licht – und damit die Zeit. Die Zeit – auf der anderen Seite – beschleunigt sich, indem die Lichtintensität zunimmt. Dies bedeutet, dass wir eine beschleunigte Zeit aus dem Grunde erleben, da die Kristalle nunmehr in uns selbst in die andere, lichtvolle Richtung sich ausrichten. Diese Lichtaufnahme erzeugt ein beschleunigtes Feld der Schwingungsfrequenz; denn die Lichtgeschwindigkeit auf der subatomaren Ebene, wenn man so will, ist abhängig von der Durchlässigkeit der Kristalle, die wir in uns tragen. Wir steuern die Zeit. Dies geschieht selbstverständlich auf der Seelenebene. Die Entscheidung zur Hinwendung zum Licht hat eine Beschleunigung bewirkt, die auf unser aller Leben Auswirkungen hat und weiter haben wird. Wir nehmen Fahrt auf, könnte man sagen – und zwar in Hinsicht auf den Wandlungsprozess, den wir als neue Zeit kennen. Mehr und mehr Licht bedeutet, Wandlung für die Seele, bedeutet Schwingungserhöhung auf allen Ebenen des Seins.

Oben wie unten – da die Schwingung zunächst auf der nicht sichtbaren, höheren Ebene erhöht wurde, und wir mehr und mehr kristallines Bewusstsein in uns wieder integrieren – und zwar alle Seelen, die auf der Erde inkarniert sind – drückt sich dies als eine beschleunigte Zeit in der Welt aus. Dieser Prozess wird zunehmen und vor allem für diejenigen zu Problemen führen, die noch nicht bewusst sind. Sie werden diese Beschleunigung auch als Stress wahrnehmen. Etwas entgleitet ihnen – und auch hier gilt: oben wie unten. Denn die Prozesse, die so vielfach auf der Seelenebene stattfinden, erfordern eine Wahrnehmung dafür auf der irdischen. Verweigere ich mich dieser Wahrnehmung, geschieht die Beschleunigung als unkontrollierte Bewegung, die mich trifft, statt dass ich sie gestalte.

Gestaltung meint, dass ich mich dem Bewusstsein meiner Seele öffne und partizipiere an den Prozessen der Durchlichtung meines Geistes. Verschließe ich weiterhin die Kanäle, besteht die Unruhe im Außen als ein Aspekt der verschlossenen Wahrnehmung. Sie muss sich als „Stress“ äußern, denn das ist letztlich die Konsequenz aus den unterschiedlichen Schwingungsfrequenzen, die mein Bewusstsein dann besitzt. Auf der Erde wäre dies ein weniger hoch schwingendes Bewusstsein als auf der Seelenebene bereits integriert ist. Die Beschleunigung, die „unten“ als Entwicklungsprozess wahrgenommen werden möchte, dies aber nicht wird, führt „oben“ zu einer Art des Staus; und so staut sich die Energie, die nicht nach unten fließen darf – und erzeugt dort „Druck“.

Zeitdruck, Zeitmangel, sie sind Konsequenz eines nicht im Einklang mit sich befindlichen Bewusstseins. Die Verschiebungen erleben wir dann im Außen als eben ein „neben sich stehen“ – und schließlich als eine große Überforderung, die alleine aus einem Mangel an bewusster Anlehnung an seine Seele entsteht.

Mag dies auch etwas dringend klingen, die neue Zeit bringt ein anderes Bewusstsein mit sich, das bereits vollends auf der Seelenebene zur Verfügung steht – es muss aber, um wieder genutzt werden zu können, auch in Empfang genommen werden. Die Geschenke, die darin enthalten sind, beinhalten ein neues Zeitgefühl – eines, das im Einklang mit sich ist. Einklang heißt: sich der Bewegung der Seele nicht zu verschließen, sondern ihr analog zu folgen. Denn damit wird sichergestellt, dass die Ordnung des Kosmos, die harmonisch und gleichmäßig schwingt, auch als diese Harmonie erlebt werden kann.

Die neue Zeit ist eine des herannahenden Endes der alten. Dass die alte vergeht, ist bereits in der Hinsicht als energetisches Potenzial spürbar, als die Energien der neuen Zeit in einer immer schneller werdenden Periode integriert werden. Von den Seelen, die dies bereits tun, wird dadurch Kapazität für die anderen Seelen frei. Ein Voranschreiten heißt in dem Fall, etwas weiter zu sein, als die anderen Seelen und somit freie Kapazitäten (und auch: Zeiten) zu haben, um die anderen zu unterstützen, ihr hohes Bewusstsein wieder in Empfang zu nehmen. Gemeinsam wird diese neue Zeit erlebt als eine Schwingung der Liebe. Diese hohe Energie stellt sich im Vergleich zu der alten Energie als wesentlich höher – und das heißt: beschleunigt dar.

Beschleunigung ist eine notwendige Voraussetzung der Entwicklung hin zu unserem höheren Potenzial des Lichtes. Wir sind die Kristalle, die die Schwingung anpassen. Je höher wir schwingen, um so schneller kann sich das Bewusstsein für alle entwickeln. Darum stehen die hohen Energien denjenigen zur Verfügung, die ihre Schwingung kontinuierlich anheben. Sie besitzen die Energie, auch die anderen daran profitieren zu lassen – und werden analog diese Seelen wieder auf ihren Stand mitziehen. So geschieht der Aufstieg in Stufen und Schritten, die dem höchsten Wohle aller dienen – und genau „getimed“ sind. Das Chaotische einer kristallinen Struktur ist ihr Wirkungsprinzip – aus dem Chaos entsteht Ordnung, die gleichzeitig die Variabilität besitzt, kein festes Raster zu sein sondern eine wandelbare Form. Das „Chaos“ bedeutet, Schwingungspotenzial zu sein, das sein Wesen ändern kann.

So verändern wir unser Schwingungspotenzial zur Zeit ganz enorm. Es wird sich weiter und weiter wieder an den Pol des Lichtes annähern und die Dunkelheit in uns auflösen. Dies bedeutet, dass wir die Wandlungen der „Umpolung“ als ein Gewitter oder einen warmen Sommerregen erleben können. Denn diese Entscheidungen obliegen den Seelen. Sie stimmen untereinander den Plan ab, wann und wie die Umwandlung geschieht. So können wir zu dem warmen Sonnenstrahlen unseres Bewusstseins gelangen, wenn wir im Einklang mit unserer Seele entscheiden, dass die Zeit des Wandels gekommen ist. Diese Entscheidung ist eine des Herzens. Sie wird nur auf dieser Ebene getroffen und kann dann nicht rückgängig gemacht werden – im Gegenteil: sie ist eine unwandelbare Öffnung zum Licht hin, das alle Dunkelheit nach und nach erhellt. Darum ist es so wichtig, den Zeitpunkt des Erwachens auf der Seelenebene zu klären.

Ein Mittel, um dies zu tun, besteht in der Hinwendung zu dem Klang der Stille in uns. Denn die Seele ist eine Schwingung des stillen Einklangs mit dem Universum. In diesem Einklang zu sein, bedeutet, sich in seiner Seele zu befinden. Wir verwandeln das Gefühl der Trennung durch diese Hinwendung, die eine Wandlung bereits erzeugt. So reicht meist die Bitte, die Seele möge wieder die Führung im Leben übernehmen, und sie wird dies tun auf eine sehr liebevolle, zärtliche Weise, die es jedem einzelnen ermöglicht, sich als das Lichtwesen zu erleben, das wir sind. In jedem einzelnen schlägt das Herz Gottes, denn dies ewig liebende Herz kennt nur die Versöhnung. Diese Versöhnung mit sich, mit seiner Seele, mit seinem höheren Selbst, mit Gott, geschieht auf eine so sanfte Weise, dass wir uns fragen, was wir in all den Jahren ohne diese Erkenntnis gemacht und getan haben.

Die Erfahrung der Dunkelheit – und dies meint, der Trennung von unserem eigenen Licht, war so enorm, dass wir dies Licht in uns Schritt für Schritt wieder integrieren müssen. Es trägt so eine Unmenge an Energien in sich, dass erst die Vorbereitung durch Hinwendung, Meditation und Übung, diese Energien wieder integriert. Die Ungeduld, die häufig den Menschen spiegelt, wie sehr sie in einer anderen, nicht der ihrigen Zeit leben, sie ist Ausdruck einer noch nicht geöffneten Wahrnehmung für die perfekte göttliche Ordnung, die keine Ungeduld, die nur den perfekten Zeitpunkt kennt. Gott wartet.

Wenn auch wir lernen, wieder zu warten, öffnet sich eine anderer Empfindung für uns selbst und für unsere Seele, die nicht hetzt, die nicht Dingen hinterherschaut, die vergangen sind, sondern die sich auf das Hier und Jetzt konzentriert, in dem sie wirken kann und darf. Das Jetzt ist die Zeit der Seele. Beschleunigung, um das andere dieses Prozesses der Erkenntnis zu nennen, dient dem Jetzt. Es klingt paradox, aber die Seele lernt auf der Ebene der zeitlichen Dimension hier auf der Erde, die Ruhe und Kraft des Augenblickes zu würdigen als eine Stärke der Entfaltung. Statt alles bereits zu besitzen, bedeutet Zeit, sich Dinge anzueignen, sie in sich reifen zu lassen und sie dann zur Anwendung zu bringen. Anders als der Verstand, der bereits im Morgen ist und befürchtet, es könne etwas „schlimmes“ geschehen, weiß die Seele genau, wann es Zeit ist, bestimmte Fähigkeiten zu integrieren, in welchen Situationen es notwendig ist, diese anzuwenden, wie sie diese Fähigkeiten erlangt. Das Leben möchte genossen werden. Sobald ich in der Zeit der Seele bin, bin ich im Hier und Jetzt und der sogenannte Alltagsstress erreicht mich nicht. Denn die Seele lernt immer im Hier und Jetzt. Das heißt, sie wartet auf die nächsten Lernaufgaben, sie lässt geduldig zu, dass Dinge Zeit benötigen, sie wartet auf den richtigen Moment, den der Verstand nie kennt.

Es gibt für alles den richtigen Zeitpunkt: sobald ich wieder in meinem Seelenatem, in meinem Seelenraum, in meinem Seelenplan lebe, ist der richtige Moment stets jetzt. Wenn es gilt, nichts zu tun, ist dies der richtige Moment. Wenn es gilt zu handeln, ist dies der richtige Moment. Wenn es gilt, etwas in sich zu transformieren, ist dies der richtige Moment. Die „falschen“ Momente entstehen als Wirkungen des Verstandes und des kontrollierenden Egos. Dieses findet auf vielfältige Weise Argumente, die es ihm erlauben, die Führung zu behalten.

Dies Ego diente einst dem Überleben, der Dunkelheit, in der die Trennung stark war. Sie, die Trennung, hatte zum Ziel, die Wertschätzung des eigenen Lichtes in der gegenteiligen Welt wahrzunehmen und anzuerkennen als ein Geschenk des Schöpfers. Ein gewagtes Experiment, das viel Energie, Zeit und Karma gekostet hat. Es hat sich gelohnt – auch wenn dies aus irdischer Verstandesperspektive verdreht klingen mag. Die Seelen haben diesen Weg gewählt, um sich selbst zu vergewissern, dass sie ihre eigene göttliche Existenz in der Dunkelheit aufrechterhalten können.

Sie wollten diese Erfahrung machen, die zu so viel Leid und Schmerz geführt hat. Die Erfahrung der neuen Zeit ist eine komplett andere: sie ist durch die Herzensebene und alles, was damit zusammenhängt, gekennzeichnet. Alles, was noch nicht in dem Herzensbewusstsein schwingt, wird nach und nach dort hingeführt – alleine aus den Prinzipien der Äquivalenz heraus: denn es ist unabdingbar, dass die Schwingung der Herzensebene die niedrigere Schwingung sich anpasst. Sie „zieht“ diese zu sich hinauf, so wie Gott uns zu sich hinaufzieht. Diese liebende Energie, die eine Schwingungsform ist, richtet die Kristalle in uns wieder in ein anderes Gleichgewicht, als es bislang der Fall war. Im Zuge dieser Gleichgewichtung entsteht das Schwingungsfeld der neuen Zeit. Es bedarf einer Hinwendung zu diesem Schwingungsfeld auf der Seelenebene, um nach und nach das Erwachen zu ermöglichen. Viele Seelen haben sich bereits, auch wenn sie noch scheinbar „schlafen“, diesem Schwingungsfeld angepasst. Dies heißt, es werden mehr und mehr Menschen nun aufwachen und ein weiteres „Umpolen“ bei anderen erreichen.

Dies erscheint bitter nötig, angesichts drohender Umweltzerstörung und den Problemen, die veraltete Techniken und soziale Missstände in der Welt erzeugen. Das tiefe Ungleichgewicht – es verschwindet. Es passt sich unserer Schwingung, unserem Licht an – denn oben wie unten – außen wie innen. Wir gewinnen nie geahnte Freiheiten, die alle Menschen bereichern werden und zu einem nie gekannten Sinneswandel auf diesem Planeten führen werden.

Die Erscheinungen der Dunkelheit, die doch dem Hinweis auch dienen, sich dem Innen nun zuzuwenden, und die häufig nicht als Erscheinungen unseres inneren Konfliktes, unserer dunkeln Vergangenheit verstanden werden, sie werden weichen. Dies wird schneller geschehen, als viele denken. Denn in bereits einem Jahr, beginnt für die Erde ein völlig neues Zeitalter. Diese genaue Zeitangabe wurde von der göttlichen Quelle als ein Geschenk offenbart. Sie bedeutet, dass wir dann, also in etwa einem Jahr, einen wahren Wendepunkt im Massenbewusstsein erleben werden. Dann nämlich werden die Heerscharen in nicht gekannter Weise diesen Planeten in ein Licht tauchen, dass die Vorbereitungen der letzten Jahre sichtbar werden lässt. Dies gilt in einem globalem Maßstab – und wird Konsequenzen für alle lebenden Menschen haben. Die Dunkelheit ist vorüber.

Namaste.