Die Zeit in Avalon

Avalon – Klarheit und tiefes Wissen um die Verbundenheit von Allem mit Allem

Die Zeit in Avalon – eine Zeit großer Klarheit und liebevoller Zuneigung zu den Freunden und zur Natur, haben uns einst tief unsere wahre Herkunft aus der göttlichen Quelle erfahren und erleben lassen. Hohes Wissen fließt in dieser Zeit wieder ein, damit wir das Paradies wieder erschaffen, denn es liegt in uns. Wenn ich hinein spüre in mein Leben als hoher Druide, berührt mich dies. Es ist sehr anders. Ich spüre Leichtigkeit und Verbundenheit, eine tiefe Zufriedenheit und Glück, ich sehe Natur und spüre die Liebe zu allem, und wie sie mich beflügelt; es ist ein kleines Paradies, das wir bewohnen, und es hat keine Schwere sondern unser Wissen ist selbstverständlich mit uns im Alltag. Es gibt keine Trennung, auch auf dieser Ebene nicht, und wir leben in Freundschaft und Wertschätzung miteinander.

Eine Freude ist es, mit den anderen zu meditieren und zu sein, sich zu unterhalten und die anderen über die spirituellen Zusammenhänge des Lebens auf dieser Erde zu unterrichten – ich spüre dabei wirkliche Freude, es ist etwas anderes als reine Wissensvermittlung, die häufig nicht mit diesen Zusammenhängen zu tun hat.

Heute fühlt es sich an wie eine Schicht, die sich über uns gelegt hat – und viele, die ich von damals kenne, sind heute unruhiger, sie sind Kinder ihrer Zeit – sie lieben und leben in einer Welt, die sie ablenkt von ihrer tiefen, wahren Verbundenheit – der Verbundenheit der Seelen mit Allem was ist, mit dem anderen, unserem Gegenüber, dem wir oft bewertend gegenüber treten, häufig auch durch Unwissen, dass wir einst Freunde waren und uns in den Inkarnationen Schmerzen zugefügt hatten; dies ist oft der Grund für unsere Trennungen, und diese erlebe ich als schmerzhaft, als nicht gelebtes Leben; wie ein Schleier des Vergessens, der sich über die Leben und Seelen gelegt hat – doch für das geistige Auge ist alles sichtbar und hinter dem Schleier spüre ich die Wahrheit des Herzens. Ich bin berührt und liebe und lebe im Licht, und kann auch diese Inkarnation genießen als eine Rückkehr zu diesem Leben in der Verbundenheit – und meine Sehnsucht danach lässt mein Herz höher schlagen, und ich merke, dass ich andere ebenso damit inspiriere und sie spüren lasse, das in Wahrheit die Dunkelheit eine Illusion ist.

Eine kleine Reise an den Ort der Stille in unserem Herzen, nach Avalon, der Apfelinsel, kann uns mit dem Wissen und der Energie dieser Einheit in uns verbinden und zu tiefer Heilung führen. Denn wir sind göttliches Licht, wir sind die Quelle allen Seins, aus der wir entstammen. Die Nebel des Vergessens lichten sich in diesen Tagen. Denn wir verbinden uns mit unseren Anteilen, die lange Jahre auch getrennt von uns waren. Wir lieben, lieben, atmen, tanzen und singen im Licht. Wir sind Licht.

Die Verbindung von Allem mit Allem, die wir an diesem Ort so deutlich wahrnehmen, macht sich in unserem Körper als ein angenehmes, wohliges Gefühl breit. Die Sonne scheint, sie wärmt unsere Haut, und wir spüren, dass ein leichter Wind uns streift. Die Blätter von Apfelbäumen wiegen sich in diesem Wind und wir beobachten ihr Spiel. Es ist, als ob die Früchte dieser Bäume die Frucht des Lebens selbst sind. Die Frucht des Lebens ist die Weisheit Gottes. Die Weisheit Gottes ist Liebe, und so essen wir eine Frucht dieser Weisheit Gottes, die wir sind.

Nimm einen Apfel und spüre hinein in seine Frische, seine Lebendigkeit, spüre die Süße des Lebens, das intuitive Wissen in ihm – seine Form, seine Farbe, seine Festigkeit, die den Kern nährt. Fühle, wie es sich anfühlt, in den Apfel zu beißen. Es ist eine Freude diese Frucht zu genießen und als Freude empfindest Du Dein Leben. Es ist leicht, es ist genussvoll, es fließt – Du bist im Fluss, und die alten Gedanken der Trennung fließen ab. Sie lösen sich wie Schichten von Dir ab.

Dein Blick schweift über ein naheliegendes Gewässer; in der Ferne liegt ein leichter Nebel. Es ist, als ob Du nicht ganz in diese Ferne schauen kannst. Du gehst näher zu diesem Gewässer und spürst ebenso eine leichte Brise. Es ist, als ob das Wasser sich nach der Stille sehnt, die Du bist. Etwas fehlt. Es ist die innere Gelassenheit und Ruhe, die Dich daran erinnert, wer Du in Wahrheit bist – Du bist der Klang der Stille.

Spüre hinein in die Unendlichkeit dieser Stille, die in Dir liegt und darauf wartet, entdeckt zu werden. Macht es Dir Angst, in diese Stille einzutauchen, wie in das Wasser? Spürst Du ein Unbehagen, das wie eine Erinnerung an das Verbot ist, Deine Göttlichkeit ganz anzunehmen? Spürst Du die tiefe Freude, die darin liegt, sich seiner eigenen göttlichen Existenz ganz gewahr zu werden? Was ist dieser viel zitierte Nebel von Avalon? Es ist der Schleier des Vergessens, der sich lange Jahre über dies tiefe, alte Wissen gelegt hatte. Dieser Nebel geht nun, und Du blickst in die eigene Tiefe, die Dir lange Jahre verborgen war. Sie liegt nun offen vor Dir – und sie ist: Stille. Die Emotionen, die Dich aus der Mitte ziehen können, lassen das Wasser unruhig werden, lassen die Stille weichen und lassen Dich vergessen, denn die Erfahrung der Trennung hatte den Sinn, Dich an die andere Seite dieser Erfahrung als Seele in einem Körper zu führen.

Tauche ein in die Stille, die Du bist. Spüre hinein in diesen Klang der Stille, der alles aufzulösen in der Lage ist, das nicht in dieser Schwingung der Einheit ist. Du spürst, wie Dich die Stille beruhigt und das Wasser um Dich ruhiger wird; es wird heller und klarer, und auch der Nebel lichtet sich, der Dir auch die Sicht nahm auf Dein inneres Sein im Licht, das Du bist. Du bist Licht – und das Licht durchdringt die Dunkelheit, die eine Illusion ist. Durchlichte den Nebel, der vor Dir liegt – und nimm Deine Kraft wieder an, die darin liegt, Liebe zu sein. Nimm die Liebe in Dir an und Du erhellst den Nebel in Dir.

Der Nebel von Avalon ist ein inneres Bild für die Schleier des Vergessens, die Du nun zur Seite legst und Dich in dem Licht das Du bist betrachtest und erlebst. Spüre, wie Du Dich fühlst als vollständiger Teil der Einheit mit Allem was ist. Was nimmst Du wahr? Was liegt neben Dir, was umgibt Dich? Spürst Du die Verbundenheit der Seelen untereinander. Der Kristall der Einheit, der Du bist, er leuchtet – und er durchlichtet die Schatten in Dir. Nimm diese Schatten wahr, schenke ihnen Aufmerksamkeit und Liebe. Wie fühlen sie sich? Möchten sie umarmt werden? Sind sie die Ursache für Deine aufgewählten Emotionen? Sind sie die Ursache für den Nebel?

Erlaube ihnen, sich zu zeigen und nimm sie liebevoll an – umarme Deine Schatten und sie werden Licht. So sei es.

Spüre noch einmal die Klarheit, die nun das Wasser und die Umgebung erhellt. Spüre, wie Du lichter geworden bist und wie sich in Dir der Nebel von Avalon gelichtet hat. Er war in Dir und Du darfst ihn loslassen. Denn Du bist Licht. Du bist Liebe, Du bist die Seele. Unsterbliches Licht Gottes. Du bist Gott Vater-Mutter selbst, und Du erlaubst Dir die Rückkehr in Dein eigenes Licht, das Du bist. So sei es.

Namaste

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